Tja, war ruhig um mich in letzter Zeit. Ich war sogar am überlegen ob ich das "bloggen" ganz einstelle. Aber irgendwie vermisse ich es doch einfach ungefragt meine Meinung herauszu posaunen. Und nun habe ich mir einfach mal einen neuen Rechner gegönnt. Der neue braucht keine 20 Minuten zum hochfahren. Vom "Endlich im Internet sein" will ich hier gar nicht reden... Also, weiter geht´s. Ich grüße alle meine Leser, und hoffe ich werde euch nicht enttäuschen! Und hier ein kleines Schmanckerl der Deutschen Komödie:
Wenn ihr ältere Beiträge lesen wollt, einfach auf den Kalender klicken. Hier angefangen habe ich am 02. Oktober 2005....
Verfasst am 26.07.2009 23:04:35 Uhr Der Vorhang ist gefallen So, nun ist es aus. Das Spiel hat nur Verlierer. Und man steht am Ende und weiß nicht weiter. Erinnert sich nicht mehr wie es vorher war und wie man wieder neu anfängt. Wie das geht, das "drüber weg kommen". Das Lächeln und das "gut sein lassen". Wo ist die Zeit hin? Was ist passiert? Was ist nicht passiert? Wo sind die Fehler? Die unausgesprochenen Wünsche und die Erwartungen die unerfüllt blieben. Haben wir versagt? Oder ist es von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen und wir waren einfach nur blind. Sind wir einem Schatten hinterhergeeilt, der nur ein falsches Bild versprochen hat? Oder hatten wir eine Chance und haben sie verspielt? War es das letzte Wort?
Verfasst am 23.05.2009 20:19:26 Uhr Mein neuer Freund Ich habe einen neuen Freund. Seit gestern Nachmittag. Ich habe lange Zeit, viele Jahre darüber nachgedacht, ob ich dem Drängen zustimme. Der drängenden Stimme in mir. Nun habe ich nachgegeben, und ich fühle mich so toll damit!
Nein, ich bin meinem Schatz nicht untreu geworden. Für meinen neuen Freund habe ich sogar bezahlt. Ich habe mir ein Haustier zugelegt, einen Dsungarischen Zwerghamster. Bis vor kurzem hatte ich nicht mal gewusst, dass es soooo viele verschiedene Hamsterarten gibt. Bis ich den bei meiner Nachbarin gesehen habe. Ich habe mich sozusagen direkt verliebt. Unglücklicherweise ist ihr Hamster verstorben und der Käfig war nun leer. Und dann habe ich mich entschlossen, mich auch mal als Hamstermutter zu versuchen. Nun stöber ich gerade durch das Netz, aber ehrlich gesagt bin ich nun verwirrter, als besser informiert! Aber das ist der Fluch des Internets. Ich habe beschlossen morgen mal auf den Flohmarkt zu gehen und mal zu gucken, ob ich da was schönes für ihn finde.
Verfasst am 05.04.2009 22:51:18 Uhr Nichts los hier? Wo und wie schlafen eigentlich Vögel? Tun sie es überhaupt? Und wieso frage ich mich sowas? Achja, weil wir im Baum in unserem Hof ein Paar Turteltauben haben. Jedenfalls rede ich mir ein, dass sie es sind. Das ist die Romantikerin in mir. Oder das naive Landei. Aber mir gefällt´s. Ich guck den beiden gerne zu, wie sie regunsglos im Baum hocken. Ganz dicht aneinader gekuschelt.
Heute war ein echt toller Tag. Ich habe seid langer Zeit mal wieder was mit meiner lieben Mitbewohnerin unternommen. Wir waren in zwei Parks und in der Innenstadt. Da war verkaufsoffener Sonntag. Aber wir wollten nur mal gucken. Nun habe ich drei neue Tücher und eine neue Tasche... Dann haben wir was gegessen und im Stadtpark gestrickt, bzw gehäkelt. Und nach einem ganzen Tag nichts tun haben wir uns in die völlig überfüllte Bahn gequetscht und sind nach Hause gefahren. Sonst war eigentlich nichts los. Nein, das stimmt nicht, es war sehr viel los, aber ich habe nun, wo ich hier am tippen bin schon wieder alles vergessen. Ich sollte immer mit nem Block um den Hals rumrennen. Also einen Schreibblock, is klar oder?
Verfasst am 28.03.2009 00:42:54 Uhr 2009- die Erste! Ui, heute ist erst mein erster Eintrag in diesem nun nicht mehr wirklich jungfäulichen neuen Jahr. Man, man. Nun, Gut Ding will Weile haben, und bei der Weile, die ich mir gelassen habe wird das nun ein Knaller. Vor allem, wenn man zu Anfang gleich ein paar Floskeln und Phrasen um sich schmeißt. So denken die anderen, hey, die Olle hat war inner Birne (oder an?), und ich kriege die Zeilen hier voll.
Ja, seid meinem letzten Eintrag hat sich bei mir doch wieder ne Menge getan. Ich denke meine handvoll Leser wissen es eh schon, mit den meisten bin ich Blutsverwandt. Aber es gehört eben dazu ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern. Deswegen ein kurzes Update, wie man so schön auf Denglisch sagt. Ich wohne immer noch in der Wohnung, die ich damals gefunden habe. Und ich bin echt zufrieden! Mittlerweile haben es meine Mitbewohnerin und ich uns echt kuschelig gemacht. Wir haben nun alles was wir brauchen. Ich habe nun, seid 2 Wochen sogar Vorhänge. Und seid knapp einer Woche haben wir nun auch eine Fototapete in der Küche dran tapeziert. Nun, ich habe wieder mal gelernt, es ist nicht immer von Vorteil wenn man preisgünstig, um nicht zu sagen billig, einkauft. Die Fototapete ist der letzte Rotz. War super scheiße zu verarbeiten, aber das Allerschlimmste ist: sie war falsch zugeschnitten! So konnten meine Mama und ich die Übergänge gar nicht nahtlos machen! Sonst würde es dann mal oben nicht passen, oder mitten in der Tapete wäre ein weißer Wandstreifen! Geht gar nicht. Also Leute, aus Sandras Lehrgeldschule ein brandheißer Tipp: Kauft euch was vernünftiges, dann könnt ihr die Tapete nur durch euer eigenes Unvermögen versauen. Nun, so können wir immerhin sagen, die Tapete ist kacke, wir sind super! Aber, eigentlich ist es schon ganz witzig, und es lockert unsere Küche schon sehr auf. Die war eben weiß. Obwohl wir da schon sehr versucht haben gegenan zu wirken. Zum Beispiel unser Kühlschrank. Der ist der absolute Hammer! Wir haben da sämtliche Sticker raufgeklebt aus den frühen Teenageralter meiner Mitbewohnerin. Dann haben wir eine knallrote Lampe und rote und gelbe Stühle. Aber das Krankenhausfeeling ging damit doch noch nicht ganz weg. Ganz Klasse finde ich auch die Kunst, die unsere Wände schmückt. Und zwar macht die liebe Mutter von meiner Mitbewohnerin aus so Zuckertütchen Kunst. Die klebt sie hübsch in einen Bilderrahmen. Klingt simpel und einfach, ist es vielleicht auch. Aber ich finde, das macht echt was her. Und in der Küche wirkt das auch sehr, sehr gut. Danke dafür!
Ich arbeite nicht mehr in dem Laden, wo ich Praktikum gemacht habe. Der Chef hätte mich mit herzenslust gerne weiter ausgenutzt. Aber als es darum ging, dass ich Miete zu bezahlen habe, aber irgendwie die Kassen dort leer waren habe ich meinen Krempel gepackt und mir fix einen neuen Job gesucht. Und wo findet man auf die Schnelle einen Job wo sie einen mit großer Wahrscheinlichkeit nehmen? Im Callcenter- richtig. Tja, ich bin nun wieder mal im Callcenter gelandet. Aber diesmal denke ich, dass es schon vernünftig ist. Aber dadurch, dass ich nun auch eine Provision zum Festgehalt bekomme ist der Druck sehr viel höher. Ich arbeite aber nur 32,5 Stunden in der Woche, es nimmt einen also nicht so ein. Ich finde es schon gut, geregelte Arbeitszeiten, geregelte Pausen und ein geregeltes Einkommen. Und das, aus meinen Augen betrachtet kann sich auch sehen lassen. Gut, ich war bisher finanziell noch nie sehr gesegnet. Im ersten Callcenter lag ich teilweise sogar unter dem Existenz- Minimum. So viel dazu. Ich bin einerseits enttäuscht, dass es nun doch wieder ein Callcenter ist, andererseits aber erleichtert, dass es ein seriöses ist. Die Kollegen sind nett, wir bekommen viele Hilfestellungen und Coachings, werden also nicht mit dem Satz "Du musst mal mehr verkaufen!" alleine gelassen. Mal gucken, wie lange ich da bleiben kann/ will. Im Grunde ist Arbeit ja Arbeit. Und so lange ich nicht genau weiß, in welche Richtung ich überhaupt gehen soll, verharre ich dort und mache mir Gedanken. Ich will nämlich keine zweite Ausbildung oder eine Fortbildung machen, und dann wieder feststellen, dass es nichts für mich ist. So habe ich schon mal 2,5 Jahre und meine Eltern eine Menge Geld verschwendet. Und es ist ja auch frustrierend, machen wir uns nichts vor.
Im Großen und Ganzen bin ich da zurzeit schon ganz zufrieden, und darauf kommt es an. Wenn dem nicht mehr so sein sollte, dann denke ich, werde ich schon einen anderen Weg finden. Bin ja für fast alles offen und es gibt wenig, wo ich nicht sagen würde: ich probier es wenigstens mal.
Ansonsten bin ich auch total glücklich wieder in Deutschland zu sein. Bei meinen Freunden, bei meiner Familie, bei meinem Freund. Auch wenn nicht alles leichter ist, nun wo ich wieder da bin.
In meiner Familie hat sich sehr viel getan. Viel schlimmes, negatives aber auch das ein oder andere positive. Auf das negative will hier nicht weiter eingehen. Das gehört hier nicht her. Aber positiv ist und ganz begeistert bin ich von der Entwicklung von meinem Bruder. Der hatte bisher nicht gerade viel Glück mit Ausbildung und Arbeit. Aber nun hat er etwas gefunden, was er machen will. Und er war dafür auch bereit das "Hotel- Mama" zu verlassen und es einfach mal zu wagen. Ohne dass er genau weiß, wie er das finanzieren soll, ohne eine richtige Bleibe zu haben und noch weiter weg vom Kern der Familie, als ich es hier in Hamburg ja schon bin. Seid Februar ist er weg. Irgendwie komisch. Er ist nun in Hannover. Aber ich vermisse ihn sehr. Dabei ist er nicht aus der Welt, und wir telefonieren und schreiben uns. Aber er ist eben nicht mehr bei Mama, die ich ja doch hin und wieder besuche. Ist ja auch sehr praktisch. Mama und Papa wohnen noch im Gültigkeitsbereich meiner Monatskarte. Hamburg Hannover dann nun doch nicht. Und es ist ein echt komisches Gefühl, seinen doofen Bruder aufeinmal so erwachsen zu erleben. Nun schrumpft mein Elternhaus. Früher haben wir, alleine schon weil wir den Platz brauchten, von dem Vier- Familienhaus zwei Wohnugen bewohnt. So hatte dann jeder sein Zimmer. Dann bin ich weggegangen, und nun mein Bruder. Bleibt nur noch meine Schwester, und in dem Zimmer in den ich meine erste "Erwachsenen Jahre" verbracht habe wohnt nun jemand anders. Nun muss man außen rumgehen, um dahin zu gelangen. Eine große Umstellung. Ich bin froh, dass da nun die Mieterin wohnt, die vorher eine der größeren Wohnungen oben im Haus bewohnt hat. Das ist eine ganz Liebe, und vor allem keine Fremde... Die musste sich nämlich auch verkleinern, weil auch bei ihr die Kinder seltsamerweise erwachsen werden. Nun fängt auch ihr "Kleiner" mit einem Studium weiter weg an, also wird er nicht mehr zu Hause wohnen. Und alleine ist eine 4 Zimmer Wohnung dann doch zu groß. Die haben es da richtig schön gemacht, bin fast ein bißchen neidisch.
Dieses Jahr wird mein Opa 80 Jahre alt. Sogar schon nächsten Monat. Und im Rahmen der Vorbereitungen habe ich mehr Kontakt als sonst mit meiner Familie. Und mir ist aufgefallen, dass die mir doch sehr fehlen. Einige habe ich seid über einem Jahr nicht mehr gesehen! Das war früher nie so. Und ich finde es schade. Deswegen kann ich mir gut vorstellen, wenn meine Mitbewohnerin mit ihrem Studium fertig ist und evtl woanders wohnen will auch wieder in den Lüneburger Raum zu gehen. Von da aus kommt man immer noch gut nach Hamburg, weil hier arbeiten würde ich schon weiter gerne. Hamburg ist eine tolle Stadt. Aber zu Hause ist dann doch woanders. Ich wäre dann näher dran, man könnte sich mal öfter sehen, oder man läuft sich dann auch einfach mal übern Weg. Ist hier ja gar nicht. Obwohl ich dann wieder meine Tante und meinen Onkel aus Hamburg vermissen würde. Aber die sind Gott sei Dank am Wochenende immer bei "uns" in der Gegend, weil die da ein Wochenendehaus haben. Aber nun kommt es öfter mal vor, dass ich in der Woche bei denen bin.Und dann werde ich von vorne bis hinten verwöhnt, und genieße das richtig. Außerdem habe ich die beiden auch so echt gerne. Und das tolle an denen, nein an meiner ganzen Familie ist: Sie sind IMMER für mich da. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass jeder in meiner Familie kommt wenn ich sie brauche. Klar hat man zu den einen mal mehr mal weniger Kontakt. Und das ist auch ok, finde ich. Weil wir leben ja alle unser Leben. Aber wenn was ist, dann kann man sich auf sie verlassen. Und kommt es nicht darauf an in einer Familie? Das ist auch der Grund, warum ich so wahnsinnig stolz auf meine "Bagage" bin. Und ich habe genau aus diesem Grund denen ein Denkmal auf meinem Körper gesetzt. Ich trage voller Stolz und Aufrichtigkeit das Japanische Symbol für Familie als Tätowierung auf meinem Arm. Dem linken, der kommt vom Herzen. Besonders schön fand ich bei diesem Symbol auch die anderen Bedeutungen, neben Familie. Es bedeutet: Familie, Haus, zu Hause, Heim. Und das ist das, was die Familie für mich bedeutet. Heim, zu Hause sein. Und deswegen weiß ich, dass ich ein reicher Mensch bin.
Verfasst am 30.09.2008 20:24:17 Uhr Gelegenheit macht Eintrag Ja, lange war´s ruhig um mich. Warum? Ich habe gearbeitet. Und nebenbei habe ich nach einer Wohnung gesucht. Die Arbeit macht nach wie vor Spaß und eine Wohnung habe ich auch gefunden. Eine echt schöne, recht große Wohnung. Nicht in der beste Wohngegend, aber für eine bessere bin ich noch nicht reich genug. Vielleicht ja in Zukunft? Dann lass ich meine Sekretärin die Einträge hier schreiben und kauf den ganzen Tag Schuhe...
So, ein kurzes Lebenszeichen von mir. Ich muss nun erst mal den Schock vom Heimweg verarbeiten. Da wurde ich nämlich Unfallzeugin. Gott sei Dank wurde niemand verletzt. Aber es hat ganz schön gescheppert. Ich habe sofort mein Handy gezuckt und die Polizei verständigt. Und weil alle wohlauf waren konnte ich dann, nachdem ich meine Kontakdaten beim Busfahrer, der mit verwickelt war, hinterlassen habe gehen. Es war nicht viel los, aber zittrig war ich schon. Bin ich.. ZuHause angekommen habe ich erst mal alles aufgeschrieben, damit ich nichts vergesse. Einmal Streber, immer Streber
Bald gibt es hoffentlich wieder öfter von mir zu hören, bis dahin wünsche ich euch alles Gute!